Imi Knoebel, Untitled, 1977, Deutsche Bank Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
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Imi Knoebel, Untitled, 1977, Deutsche Bank Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
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Imi Knoebel, Untitled, 1980; From the series "Drachenzeichnung", Deutsche Bank Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
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Imi Knoebel, Untitled, 1988, Deutsche Bank Collection, © VG Bild-Kunst, Bonn 2010
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Imi Knoebels Werke in der Sammlung Deutsche Bank spielen sämtliche Möglichkeiten der gegenstandslosen Kunst durch. Dabei vereinigen sie ganz gegensätzliche Qualitäten: Geometrie und Geste, System und Zufall. Seine frühe Auseinandersetzung mit experimentellen Formen und Materialien wie dem Rostschutzmittel Mennige, den "immateriellen" Lichtprojektionen sowie den gestisch-informellen Abstraktionen werden durch die Papierarbeiten aus der Unternehmenssammlung besonders gut veranschaulicht.
Bereits vor Beginn seiner Studienzeit in der Klasse von Joseph Beuys an der Kunstakademie Düsseldorf hatte sich Knoebel intensiv mit Kasimir Malewitsch beschäftigt. Die reduzierte Formensprache sowie die spirituellen Aspekten im Werk des russischen Künstlers haben ihn nachhaltig geprägt. Gemeinsam mit seinen Kommilitonen Imi Giese und Blinky Palermo entwickelt Knoebel in den 1960er Jahren eine deutsche Antwort auf die amerikanische Minimal Art. Obwohl er bei der Kunstproduktion seine Autorenschaft nicht betont, sondern häufig auf mathematische Prinzipien und Reihungen zurückgreift, finden sich selbst auf seinen monochromen Werken immer Spuren einer "Handschrift": den Duktus eines Pinsels, unregelmäßige Farbaufträge.
Seit mehr als 25 Jahren erwirbt die Sammlung Deutsche Bank Arbeiten von Imi Knoebel. Bis heute ist ihre Zahl auf über 1.000 Blätter angewachsen. Die Collagen, Zeichnungen, Fotografien und Druckgrafiken, die jetzt in der New Yorker 60 Wall Gallery zu sehen sind, können so einen umfassenden Einblick in die Entwicklung eines Werks bieten, das den Betrachter immer wieder überrascht und gerade bei Künstlern der jungen Generation auf starkes Interesse stößt. Zugleich fokussiert sich die Schau auf ein Medium, das seit ihren Anfängen im Zentrum der Sammlungsaktivitäten der Bank steht – Papier.
Imi Knoebel: Selections from the Deutsche Bank Collection
60 Wall Gallery, Deutsche Bank
14.12.2009 – 09.04.2010
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